Steppenrose

Braunschweiger Blühflächen 2015

Weil die positive Resonanz der Braunschweiger Bürger/innen so groß war, wurden die Blühstreifen 2015 vom Fachbereich Stadtgrün verdoppelt – von 3000 auf 6000 Quadratmeter! Danke an die Stadtverwaltung und den Fachbereich Stadtgrün! Für 2016 werden noch Sponsoren und freiwillige Helfer gesucht! Wie im letzten Jahr können die Braunschweiger Bürger auch in diesem Jahr wieder Blumenwiesen an der Donaustraße, am Fallersleber Tore, an der Bundesallee und am Amalienplatz bewundern.
Weitere Blühstreifen findet man in der Berliner Straße/Ecke Hordorfer Straße: 180 Quadratmeter, Berliner Straße/Am Soolanger (160), Altewiekring/Hagenring (930), Am Fallersleber Tore (200), Celler Straße (180), Am Wendentor (275), Helmstedter Straße/Ackerstraße (200), Stöckheim Leipziger Straße/Siekgraben (180), Stöckheim, Grünfläche am Zoo (290), Lindenberg, Rautheimer Straße (350), Rautheim, Braunschweiger Straße/Kreisel (350), Lichtenberger Straße/Timmerlahstraße (400), An der Rothenburg (500), Broitzem, Kruckweg (300), Amalienplatz (150), Celler Straße (80), Bundesallee (550) Gifhorner Straße (570), Siegfriedstraße (80)
Unten und hier sieht man Fotos der verschiedenen Standorte von Ende Juni.

   

Blaues Band aus Wiesensalbei in der Donaustraße

Blühflächen helfen durch ihr Nektarangebot bedrohten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen. Einige Kritiker bemängeln, dass Blühstreifen auch nicht-einheimische Blüten enthalten. Bienen ist es egal, ob sie Nektar aus exotischen oder einheimischen Blüten saugen, Hauptsache Nektar aus ungefüllten Blüten! Für 2- und 4-beinige Bienen sind Mittelstreifen an vielbefahrenen Straßen allerdings lebensgefährlich- sie eignen sich nicht zur Nektarsuche, fallen aber durch ihre bunte Blütenpracht auf und helfen, die Akzeptanz für einheimische Wildblumen zu erhöhen, die bei vielen noch als „Un“kräuter gelten. Vom Fachbereich Stadtgrün ist geplant, im nächsten Jahr 1500 Quadratmeter Wildblumenflächen aus einheimischen Wildblumen entstehen zu lassen. In diesem Jahr werden bereits an verschiedenen Standorten von Braunschweig Wildblumen nicht mehr abgemäht, sondern stehengelassen, damit sie Samen bilden und sich weiter am am Standort ausbreiten. Einige Wildblumenflächen kann man bereits jetzt bewundern, z.B in der Donaustraße. Im Mai verwandelt sich der Seitenstreifen in ein blaues Blütenmeer aus Salbei, einen Monat später blüht das gelbe Labkraut, mit lila Farbtupfern aus Flockenblumen. In einigen Braunschweiger Parks ist man dazu übergegangen, nur noch einen schmalen Seitenstreifen abzumähen und die Flächen wachsen zu lassen – so können sich wieder natürliche Blumenwiesen entwickeln, die zum Standort passen. Auf den Wiesen sieht man jetzt schon viele bunte Wiesenblumen, z.B gelben Lotos Corniculatus, blaue Flockenblumen, blauen Natternkopf…. Sie dürfen Samen bilden und sich weiter ausbreiten.

Unter dem Motto „Braunschweig blüht auf“ wurden vom Braunschweiger Fachbereich Stadtgrün und Sport eine viertel Million Blumenzwiebeln in der Stadt vergraben, die im Frühling Parks, Straßenränder und Grünflächen in blaue, gelbe oder lila Blütenteppiche verwandeln. Hier sind die Standorte eingezeichnet.