Steppenrose

Pflanzen Sie Weißen Mauerpfeffer für den Roten Apollofalter!

Apollofalter

Der Rote Apollofalter ist inzwischen in Deutschland fast ausgestorben. Vor einigen Jahrzehnten flog er noch durch unsere Weinberge und fand dort reichlich Futterpflanzen für seinen Nachwuchs: Weißer Mauerpfeffer (Sedum Album) wuchs überall zwischen Trockenmauern und Weinreben an den sonnigen Steilhängen. Durch Rationalisierungsmassnahmen und Herbizideinsatz (Glyphosat) im Weinanbau verschwand der Mauerpfeffer und damit auch der Apollofalter. Man findet ihn noch vereinzelt im Moseltal, auf der Schwäbischen- und der Fränkischen Alb und auf den blütenreichen Wiesen der (Süd)alpen.

Die Futterpflanze des Apollofalters, der „Weiße Mauerpfeffer“, ist ein Bodendecker ohne besondere Bodenansprüche. Er wächst in Steingärten, auf sonnigen Balkons, im Garten, auf Dächern und auf Schottergleisen. Durch Bepflanzung mit Sedum spart man sich das Unkrautjäten und den Herbizideinsatz! Vielleicht eine Idee für die Schottergleisbepflanzung?

Nach der Paarung legt der Apollofalter seine Eier einzeln am Sedum Album ab. In den Eiern entwickeln sich die kleinen Raupen. Sie überwintern in der Eihülle und schlüpfen im Frühling. Nach mehreren Häutungen verpuppen sie sich am Erdboden und ruhen in einer weißen, fast steinartigen Puppenhülle.
Schwalbenschwänze: Balz auf blütenreichen Bergkuppen
Immer dem Futter nach: Monarchfalter ziehen zu den Seidenpflanzen