Steppenrose

Glyphosat: Der „Honigtopf“ für Bürger, Presse und Umweltschützer

Glyphosat ist nicht nur durch Brot und Bier in aller Munde, sondern auch durch Presse, Politik und Umweltverbände. Alles redet nur noch über Glyphosat: den „Honigtopf“. Von anderen, weitaus gefährlicheren Substanzen hört man nichts. Sie werden stillschweigend auf unseren Feldern ausgebracht. Was es da alles so gibt, ist im „Pflanzenschutzmittelverzeichnis“ aufgeführt.
Die verschiedenen Gifte landen auf den Feldern, können Böden, Tiere, Insekten und Wasser vergiften und kommen durch die Nahrung wieder zum Menschen zurück. Aber man kann nur die Pestizide nachweisen, auf die man auch testet. So wurden im Bier außer Glyphosat noch einige andere Pestizide gefunden, darunter ein Halmverkürzer – natürlich alles absolut unbedenklich.

Einige Gifte, die inzwischen verboten sind und vor 30 Jahren ausgebracht wurden, sind jetzt im Grundwasser nachzuweisen. Solange brauchen sie, um durch das Feldgestein nach unten zu sickern. 2007 haben Wasserwirtschaft und Pestizidindustrie einen runden Tisch gebildet,
um dort Probleme zu
erörtern und Lösungsansätze zu entwickeln.
Inzwischen werden von einigen Stellen hauptsächlich Nitratwerte veröffentlicht, alle anderen Werte sollen deutlich zurückgegangen sein. Wie ist das möglich?

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