Steppenrose

Hat jemand schon einmal eine Berghexe gesehen?

Berghexen sind ziemlich selten, vor einigen Jahren wurden sie noch vereinzelt in Nordbayern gesehen. Im Sommer verwandeln sie sich in Erdhöhlen zu geflügelten Wesen und mit viel Glück kann man sie zusammen mit anderen Berghexen beim Tanz auf sonnigen Magerwiesen beobachten. Ihren Durst löschen sie aus klaren Bächen und mit Nektar aus Blütenkelchen. Nach dem Kennenlernen von männlichen Wesen entsteht oft sehr schnell Nachwuchs. Die Berghexe legt jeden gut geschützt als Ei an Trespe, Schafschwingel oder Blaugras ab. Einige Wochen später schlüpfen die kleinen Raupen. Sie verbringen den Winter in Erdhöhlen oder unter steinigem Trockenrasen. Im Frühling kommen sie wieder ans Tageslicht und beginnen an Trespe, Schafschwingel oder Blaugras zu fressen. Immer, wenn ihre Haut zu eng wird, häuten sie sich. Als ausgewachsene Raupe suchen sie sich eine Erdhöhle, um sich dort in eine Puppe zu verwandeln. Die Puppe ruht einige Wochen und unter ihrer Haut wächst eine neue Berghexe heran. Irgendwann platzt die Puppenhaut auf und die neue Berghexe kommt zum Vorschein. Sie pumpt ihre Flügel auf, wartet, bis sie trocken sind und fliegt in den Sommer.
Der Kreislauf beginnt wieder von vorne.
Berghexen sind sehr selten, weil es kaum noch trockene und nährstoffarme Magerwiesen gibt, auf denen die Gräser für den Raupen-Nachwuchs wachsen können.

Verschiedene Berghexen

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