Steppenrose

Kasseler Blühflächen

Um mehr Blühflächen für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und andere Bestäuberinsekten anzulegen, begann die Stadt Kassel 2009 einen Erdwall aus magerem Boden im Stadtteil Nordshausen aufzuschütten. Ohne Einsaat entstand dort eine vielseitige Blühfläche. 2011 folgte ein Ratsbeschluss, in dem auch die Schaffung von Nistplätzen durch Totholz, die Einsaat einheimischer Wildblumen, Kräuter, Büschen und Bäumen und maßvolles, zeitversetztes Mähen als zusätzliche Maßnahmen aufgeführt waren. Nach und nach wurden Randflächen, Verkehrsinseln und Seitenstreifen zu Blühflächen, auf Rasenflächen legte man kleine Blühinseln an. Neben einheimischen Kräutern, Wildblumen und Bienenfutterpflanzen wurden Sommerblumenmischungen ausgesät wie z.B. Blumenwiese Werratal, Eschweger Blütenzauber, Wehretaler Sommertraum und Mössinger Sommer. Einige Flächen säte man jährlich neu aus, andere wurden ausgesät und dann beobachtet. Im 2. Jahr wandelte sich die Artenzusammensetzung, oft kamen einheimische Kräuter hinzu. Man achtete darauf, Insekten und anderen Tieren auch im Winter einen Unterschlupf zu bieten und mähte einige Flächen erst im Frühjahr. Die gesamten Flächen befinden sich noch im Experimentier- und Beobachtungsstadium.

Weiterführende Informationen:
Blumenwiesen in Kassel (PDF)
Blumenmischungen der Firma Horst Gewiehs

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