Steppenrose

Subventionierter Maisanbau: Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen?

Maisfelder verändern unsere Landschaften. Auf dem Weg aus dem sonnigen Süden beginnen die Maismonokulturen ab Grenoble und ziehen sich hoch bis in den Norden von Deutschland. Jeder kleinste Landzipfel, ehemalige Lebensräume von Wildtieren und Wildpflanzen, wurden in Maismonokulturen umgewandelt. Randstreifen fehlen, die Felder werden oft bis zur Straße bewirtschaftet. Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen? Mais wächst inzwischen auch auf ehemaligen Brachflächen, dort wo Tiere und Pflanzen noch ungestört leben durften. Noch immer wird Mais stark subventioniert, sein Anbau scheint sich zu lohnen.
Er verdrängt auch andere Feldfrüchte, wie die Gerste.
Mais stammt aus Mexiko und wird erst seit den 70 er Jahren in Deutschland angebaut, um daraus Tier-Kraftfutter, „Bio“ethanol und „Bio“gas herzustellen. Die Bezeichnung „Bio“ grenzt hier schon an Verbrauchertäuschung. Der Begriff „Bio“ besagt bei „Bio“diesel und „Bio“gas“ nur, dass sie aus pflanzlichen Rohstoffen stammen. Der Anbau von Mais ist nicht „Bio“, ganz im Gegenteil!
Mais benötigt als Exot aus Mexiko viel Dünger und Pestizide und vernichtet damit den Artenreichtum. Ehemalige Brachflächen – Flächen, auf denen Wildtiere und Wildpflanzen noch ungestört leben durften, wurden in Maisfelder umgewandelt.
In Maisfeldern können Wildtiere und Wildpflanzen nicht überleben. Hier wird etwas subventioniert, was Wildtiere und Wildpflanzen aussterben läßt.

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